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Am 11. Oktober 1987 wurde Uwe Barschel (CDU) im Hotel Beau-Rivage in Genf tot aufgefunden. Die Umstände seines Todes sind bis heute nicht aufgeklärt worden.

Herr Dr. Barschel war von 1982 bis 1987 Ministerpräsident des Landes Schleswig – Holstein.

Vor der erneuten Wahl, am 13. September 1987 wurde ihm durch das Magazin “Spiegel” vorgeworfen, er habe, einen Spitzel “Reiner Pfeiffer”, auf seinen Hauptkonkurrenten “Björn Engholm” (SPD) angesetzt. Dieser sollte eine Verleumdungskampagne gegen seinen Herausforderer Björn Engholm initiieren. Uwe Barschel gab damals, vor laufenden Kameras, sein Ehrenwort, dass er mit der Angelegenheit nichts zu tun habe.

Jedoch waren die Informationen, die in der Öffentlichkeit von den Medien verbreitet wurden, so erdrückend, dass bei vielen Menschen dieses Ehrenwort noch heute als Synonym für eine Lüge gilt. Es wurde nie bewiesen, dass Uwe Barschel, Herrn Pfeiffer beauftragt hatte, obwohl dieser das zuerst, damals aussagte. Später widerrief Herr Pfeiffer seine Aussage und entschuldigte sich bei Barschel und seiner Familie. Jedoch war Barschel da bereits tot.

Interessant ist auch, dass Uwe Barschel am 31. Mai 1987, kurz vor Beginn des Wahlkampfs für die Landtagswahl 1987, nur knapp einen Flugzeugabsturz auf dem Flughafen Lübeck – Blankensee überlebte. Es wurde bekannt, dass am Höhenmesser der Maschine manipuliert wurde, um den Luftdruck zur Berechnung der richtigen Höhe zu verändern. Demnach zeigte er eine zu grosse Höhe an und die Maschine schlug auf, bevor Landemassnahmen ergriffen werden konnten. Es wird vielfach vermutet, dass das bereits ein erster Mordversuch auf Uwe Barschel war.

Herr Dr. Barschel wurde von zwei Stern-Reporten im Hotel, Zimmer 317, des Beau – Rivage in Genf tot aufgefunden. Er lag bekleidet in der vollen Badewanne. Bei der Untersuchung der Leiche wurden mehrere Gifte und Betäubungsmittel im Körper des Toten festgestellt. Es wurde auch festgestellt, das zuerst die betäubenden Mittel und dann die tödlichen Gifte zugeführt wurden. Das lässt darauf schliessen, das die Mittel von anderen zugeführt wurden und es sich um einen gewaltsamen Tod also Mord handelte.

Später wurden, vor allem in der Deutschen Presse, Informationen verbreitet, die dieser These entgegen treten. Herr Dr. Barschel sei Selbstmord gefährdet und er wäre Medikamenten abhängig gewesen. Es wurde eine Geschichte konstruiert, in der Barschel sich hat helfen lassen, um einen Selbstmord zu begehen.

Im Verlauf der Ermittlungen und Recherchen wurde bekannt, dass Barschel wohl auch Informationen über ein Waffengeschäft hatte, das nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte. Demnach sollen von Israel US – Waffen über Schleswig – Holstein an den Iran geliefert worden sein. Der Iran befand sich zu dieser Zeit mit dem Irak im Krieg und war dabei vom Irak stark zurück gedrängt worden. Ausserdem fehlte es an ausgebildeten Piloten für Kampfflugzeuge. Israel war bereit auf Deutschem Boden, Iranische Piloten auszubilden.

Gegen diese Vorgänge wehrte sich Barschel, als er sehr spät davon erfuhr und drohte damit, diese Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen. Was natürlich ein viel sichereres Motiv für seine Ermordung ist.

Am 11. Oktober 2007 ist Herr Dr. Dr. Uwe Barschel zwanzig Jahre lang tot und die Umstände die zu seinem Tod führten sind, bis heute, nicht von der Deutschen Staatsanwaltschaft aufgeklärt worden.

Eduard Breimann hat sich die Arbeit gemacht, die Erkenntnisse aus den letzten zwanzig Jahren, über diesen Fall, zusammen zu tragen und hat diese Informationen in Form eines Romans als Buch nieder geschrieben. Entstanden ist der Roman “Projekt-Hannibal – Der Fall Barschel”.Auf dieser Webseite stellen wir dieses Buch vor, werden über Details berichten, können mit Ihnen diskutieren und werden kontroverse Artikel zu diesem Thema publizieren.